Startschwierigkeiten

Gruppe F: Schweden – Südkorea 1:0

Offensivqualitäten

Großartige Landschaft, tolle Seen, ja sogar musikalische Ausnahmekünstler. Das sind Dinge, die man problemlos mit Schweden in Verbindung bringen kann. Offensivfußball gehörte jedoch nicht dazu. Und wie ist es nach dem Spiel gegen Südkorea? Nein, immer noch nicht. Aber man muss sagen, dass sie sich redlich bemühten, das Spiel zu gestalten und die ein oder andere Torchance herbeizauberten. Ganz im Gegensatz übrigens zu Südkorea, die diesbezüglich so gut wie gar nichts beizusteuern hatten.
So mit einem Tor belohnt, hat Schweden die weit besseren Karten, um sich den kommenden Aufgaben zu stellen. Nämlich Deutschland und Mexiko, was beides aller Wahrscheinlichkeit kein Spaziergang wird.

Die Aussichten auf die folgenden Spiele der Gruppe F bergen einiges an Zündstoff, steht der nominelle Gruppenfavorit Deutschland doch gehörig unter Druck und muss sowohl Schweden als auch Südkorea schlagen.
Mexikos Position ist mehr als vielversprechend. Ein Sieg gegen Schweden und Südkorea ist nicht unwahrscheinlich.


Gruppe G: Belgien – Panama 3:0

Vom geheimen zum sichtbaren Favorit

Zwar schlug auch bei den Belgiern die schon bekannte Favoritenbremse zu, aber im Gegensatz zu so manch anderen hielt das nur eine Halbzeit lang an. So konnte Panama, das anfangs noch einigermaßen dagegenhielt nichts mehr gegen die stürmischen Roten Teufel ausrichten.
In den letzten beiden großen Turnieren galt die belgische Mannschaft bereits als Geheimfavorit, musste aber jeweils im Viertelfinale eine Niederlage hinnehmen. Genau diese Mannschaft ist nun weiter gewachsen, weiter gereift und schickt sich erneut an, den ganz großen Titel zu holen. Wer weiß, vielleicht geht’s diesmal ja weiter als bis ins Viertelfinale.


Gruppe G: Tunesien – England 1:2

Glück des Tüchtigen

Die meisten Favoriten bei dieser WM starteten mit Schwierigkeiten und fingen sich dann mal mehr und mal weniger glücklich wieder. Nicht so England. Die Three Lions starteten furios und entdeckten dann die Schwierigkeiten für sich. Nicht zuletzt durch ein immer stärker werdendes Tunesien, das zeigen konnte, dass nicht nur dem Defensivspiel gefrönt wird.
Die Nordafrikaner schafften es über die komplette zweite Halbzeit hinweg das Unentschieden zu halten, trotz einer stark anrennenden englischen Mannschaft, der einfach kein brauchbarer Torabschluss mehr gelingen wollte.
Ein Standard in der Nachspielzeit belohnte ein tüchtiges England, das den Sieg letztlich durchaus verdiente.

Es wird wohl alles auf Belgien und England hinauslaufen, wobei sich im letzten Spiel im direkten Aufeinandertreffen entscheidet, wer Gruppenerster wird.

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